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Nutzung und Untergrundspeicherung von CO2

Im Rahmen der chinesisch-deutschen Kooperationsgruppe werden Kooperation und Austausch auf hoher Ebene mit verschiedenen Wissenschaftlern beider Länder durchgeführt. Dabei können die Ressourcen, Informationen und Ergebnisse der Forschungen gemeinsam genutzt werden. Folgende Kooperationsforschungen in den nachstehenden Bereichen, die beide Seiten interessieren, werden durchgeführt:

  • Genauere Abschätzungen der Speicherpotenziale unter Berücksichtigung verschiedener ökonomischer Szenarien, Sicherheitsstandards, räumliche Verteilung von Hauptemittenten und Speichern in China und Deutschland.
  • Welche der Speichermöglichkeiten, Aquifer, Kohleflöz oder Erdöl- und Erdgasfelder, sind unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit, Umweltverträglichkeit, Sicherheit, Dichtigkeit und Wirtschaftlichkeit am besten geeignet für die CO2-Speicherung?
  • Einschätzung des Hauptrisikos und der Umweltauswirkungen – möglicher Austritt von CO2 aus einem Speicher mit potenziellen lokalen und globalen Umweltauswirkungen. Wenn Kohlendioxid in größeren Tiefen gelagert wird, bildet sich im Kontakt mit Wasser aggressive Kohlensäure. Die Kohlensäure ist ihrerseits durchaus in der Lage, allmählich zu schädigen. Weit gefährlicher als das allmähliche Ausgasen des gespeicherten Kohlenstoffdioxids wäre ein plötzliches Zutagetreten. Dadurch würden hohe CO2-Konzentrationen in einer kurzen Zeit erreicht werden, die erstickend wirken.
  • Reservoirsimulation mit Berücksichtigung der thermisch-hydraulisch-mechanisch-chemischen Wechselwirkungen (THMC gekoppelte Simulationen)
  • Weitere Tätigkeiten auf diesem Gebiet werden dem maximalen Speicherdruck, der Verträglichkeit und Langzeitsicherheit der CO2-Speicherung in geologischen Formationen sowie haftungsrechtlichen Fragen gewidmet.
  • Gemeinsamkeit und Unterschied zwischen EGR und EOR.
 

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